Das Weihnachtskonzert liegt hinter uns!

Der gestrige Tag ging wie ein Film an uns vorbei. Die Ersten waren bereits morgens um 10 Uhr in der Stadthalle mit dem Aufbau beschäftigt und die Letzten verließen den Ort des Geschehens gegen 21 Uhr.

Der späte Nachmittag war Besonders. Manches war neu, aber dennoch vertraut. Zum ersten Mal spielte Woody’s Sound keine Weihnachtslieder. Diesen Part übernahmen die „Ladies Of Brass“ bravourös zu Beginn des Konzertes und stimmten die zahlreichen Zuschauer eine halbe Stunde lang wunderbar ein. Auch der Weihnachtsmann brachte frischen Wind in den Saal. Zuerst wirkte er ein wenig fehl am Platz, war er doch für das Geschenke verteilen beim Beachvolleyball-Verein verkleidet. Der Engel klärte ihn aber schnell auf und die Kinder konnten sich über kleine Geschenke freuen.

Auch vor Einlass und in der Pause gab es „Action“. Die Tombola war ein voller Erfolg und wurde regelrecht gestürmt. Der Erlös wird in diesem Jahr zur Förderung der jungen Spieler eingesetzt, die Unterstützung bei der Finanzierung von Unterricht und Instrumenten benötigen. Es soll jeder einen Zugang zur Musik bekommen. Hier nochmal ein Dank an die zahlreichen Spender, die die Tombola erst möglich gemacht haben und auch an Plakaten, welche im Saal verteilt aushingen, benannt wurden.

Kurz vor sechs betrat Woody’s Sound die Bühne. Passend zum Thema Filmmusik begann der Auftritt mit der Hymne von „20th Century Fox“. Es folgte ein Filmtitel nach dem anderen. Die jüngere Generation freute sich vor allem über die Titelmelodie von „Fluch der Karibik“. Plaudern wir mal aus dem Nähkästchen: Wer ganz genau hinschaute, konnte das Orchester „schunkeln“ sehen. Der für uns ungewohnte 6/8 Takt ließ sich so am besten zählen und halten.

Beim Titel „Somewhere Over The Rainbow” gab Martin einen Einblick in seine Kindheit. Es war der erste Kinofilm, den er damals gesehen habe. Noch lange habe er abends unter sein Bett geschaut, ob sich dort die Hexe mit der langen Nase versteckte.

Es war wirklich für Jeden etwas dabei:

  • Actionfilme wie „James Bond“
  • Disneyfilme wie „Die Schöne und das Biest“ und „Das Dschungelbuch“
  • Western wie „Die glorreichen Sieben“
  • Klassiker wie „Miss Marple“ und „Flash Dance“
  • Balladen aus „Bodyguard“ und „Titanic“

Bei diversen Titeln durften auch wieder Solisten ihr Können beweisen. So zum Beispiel beim Potpourri von John Williams. Luna machte ganz alleine vor der gut gefüllten Halle den Anfang und spielte die Melodie von “Harry Potter”. Recht schnell gesellten sich dann die vier Jungs dazu und im Team meisterten sie die Passage ganz prima. Eine tolle Leistung!
Martin merkte an, wie sehr es ihn erfreut, den Kindern diese Selbständigkeit und das Selbstbewusstsein für solche Auftritte zu geben.

Auch wurde durch seine ganzen Erzählungen wieder der Zusammenhalt innerhalb des Orchesters deutlich. Man mag noch so verschieden sein, aber teilt doch die gemeinsame Leidenschaft für die Musik.
Dies machten auch diverse Plakate im Vorraum deutlich, wo simpel die Frage definiert wurde: Wer oder was ist Woody’s Sound? Die Zuschauer wurden eingeladen: „Höre zu oder spiele mit und werde ein Teil unserer Welt.“ Und alle Gäste haben sich auf diesen Abend eingelassen. Das war auch für uns ganz wunderbar!

Nun aber zurück zu den Soli.

Bei dem Song „I wanna be like you” aus dem Dschungelbuch war jedes Register mit einem Solo vertreten. Während die Klarinetten, Querflöten und Alt-Saxophone in den vorderen Reihen auf ihren Plätzen blieben, machten sich die Posaunen, Tenor-Saxophone und Trompeten des Liedes auf den Weg nach vorne und spielten dort. Die Solisten nebeneinander ergaben ein tolles Bild für das Publikum.

Nach dem letzten Lied, einem Mix von Glenn Miller, gab es Standing Ovations im Saal. Das ist nicht selbstverständlich und die meisten von uns haben das wohl auch noch nie erleben dürfen. Manch Musiker bekam feuchte Augen und auch Martin konnte seine Ergriffenheit nicht verbergen. Danke liebes Publikum, dass Ihr uns dieses besondere Gefühl geschenkt habt! Natürlich mussten und durften darauf noch zwei Zugaben folgen. Der Schlagzeuger Flo war an der Reihe. Er hat uns regelrecht von der Bühne gefegt mit dem Titel „Holding Out For a Hero“. Eine, im wahrsten Sinne des Wortes, sportliche Leistung. Was fehlte jetzt noch, um den Abend rund zu machen? Ein Solo von Martin Woodford!

Mit dem Hit „Sky Fall“ aus dem gleichnamigen James Bond Streifen zeigte er seine Klasse. Es ist eine wahre Kunst, mit der Trompete in dieser hohen Tonlage zu spielen und Martin hat diese Kunst gerne und sehr eindrucksvoll präsentiert.

  • Was für eine Gruppe seid ihr?
  • Spielt ihr als Orchester Marschmusik?
  • Was gefällt dir an der Big Band?
  • ...

Dies und andere Fragen stellen sich so manche Menschen, die von uns hören. Um nun ausführlich darauf antworten zu können, hat sich vor allem die Jugend mit dem Thema auseinander gesetzt.

Spiele mit oder höre zu und sei ein Teil unserer Welt...

„Mir fehlen die Worte!”

“Es lief durchgehend ein Schauer über den Rücken.”

“ Einfach wundervoll!“

Diese Rückmeldungen durften wir nach dem heutigen Konzert in der St. Marien Kirche hören. Bereits eine halbe Stunde vor Beginn war die Kirche gut gefüllt. Diese Information erreichte uns im Gemeindehaus, wo wie gespannt warteten.
Um 19 Uhr war es dann endlich soweit. Wir nahmen auf der Bühne Platz und die Jagdhornbläser bauten sich auf den Stufen auf und begannen das Konzert.
Bei den Jagdhornbläsern herrschte ein harmonischer Einklang und auch das Auftreten strahlte eine Perfektion aus. Zu Beginn eines jeden Signals stimmte Martin Woodford immer die Tonlage an. Diese leise Ansage konnte bei der gespannten Stille bis hinten in der letzten Reihe gehört werden.

Wie in den letzten Jahren gab es immer wieder einen Wechsel zwischen Woody’s Sound und den Jagdhornbläsern. Dazwischen erzählte Martin interessante Fakten zu den Liedern und den Instrumenten. Wussten Sie zum Beispiel, dass das erste Lied von Woody’s Sound, „Arrival of the Queen of Sheba”, durchschnittlich sechs Töne in der Sekunde hat? Wir als die Musizierenden wussten dies jedenfalls nicht. Wir haben nicht gezählt, sondern geübt für diesen tollen Abend.

Für das Orchester war diese klassische Richtung eine große Herausforderung und hat vorab viel Eigeninitiative und Fleiß gefordert. Das Ergebnis konnte sich bei dem Konzert hören lassen. Besonderen Fleiß brachten auch die Solisten auf. Burkhard und Leonie glänzten mit dem Alt-Saxophon bei „Aranjuez“ und die Trompeten Lena, Max und Leonie meisterten das Lied „Il Silenzio“ bravourös.

Auch die Fanfaren der Jagdhornbläser waren nicht unbekannt. So waren beispielsweise die “Ehrenfanfare” und die “Dyckerhoff Fanfare” dabei. Der eine oder andere Marsch machten den Abend dann komplett.

Als am Ende der Boden vor trampelnden Füßen wackelte, gab es eine Zugabe von Martin Woodford persönlich. Mit Woody’s Sound zusammen solierte er auf dem Flügelhorn zu „You’ve got a friend“. In Bei den letzten Takten wechselte er auf die Trompete und beendete das Lied mit einer besonderen Note.

Es war ein phänomenaler Abend, auch Dank der Organisation von Günter Härtel. Der Termin für nächstes Jahr ist schon gebucht, es ist der 30. November 2019. Wir freuen uns und wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit.

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Der Herbst ist da. Ganz plötzlich und unerwartet, man hatte das Gefühl der wunderschöne Sommer würde nie enden.
Auf einmal stehen aber doch Weihnachtsmänner im Supermarkt und man sieht viele Menschen in ihren Gärten die Unmengen an Laub bewältigen. Es werden die Übergangsjacken hervorgeholt und so langsam an Weihnachtsgeschenke gedacht.

Nach den Herbstferien denken wir an ganz andere Dinge. Wir schauen in den Kalender und haben erstmal ein kleinen „p“ im Gesicht! Nur noch sieben Wochen bis zum Weihnachtskonzert. Bis dahin ist die Zeit nicht mehr lang und vorab gibt es noch weitere Termine und Dinge, die erledigt und geplant werden wollen.

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Zum „p“ gesellt sich dann aber auch schnell ein „v“ für Vorfreude, ein „b“ für Begeisterung und ein „u“… für „Uff ich muss üben!“.

Üben werden wir alle gemeinsam, besonders am Workshop-Wochenende Ende November.
Wir bereiten uns auf ein phänomenales Weihnachtskonzert vor!
Am 15. Dezember um 17:00 Uhr widmen wir uns ganz und gar der

Filmmusik

  • Alte Klassiker
  • Filmreihen, die ganze Generationen begleitet haben
  • Filme, die man am ersten Takt der Titelmelodie erkennt
  • Filme, die man anhand eines Zitates erkennen kann

Ein Beispiel gefällig?

„Möge die Macht mit dir sein.“

 

Mehr wird nicht verraten.
Ein schönes, weihnachtliches Vorprogramm gibt es dieses Jahr von „Ladies Of Brass“, die wir auf dem Sommerkonzert schon kennenlernen durften. Natürlich gibt es auch wieder eine Tombola und der Weihnachtsmann und sein Engel dürfen auch nicht fehlen.

 

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Wer uns jedoch mal mit ganz klassischen Klängen hören möchte, kann am 01. Dezember um 19:00 Uhr in die St. Marien Kirche kommen. Dort gibt es zum dritten Mal in Folge das Adventskonzert mit den Jagdhornbläsern. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
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Die Kirche bietet eine tolle Möglichkeit für ruhigere Töne, die ihren Klang wundervoll entfalten. In Abwechslung mit den Jagdhornbläsern gibt es einige traditionelle Märsche.

 




Weiter läuten wir die Weihnachtszeit dann am darauffolgenden Wochenende ein:
Am 08. Dezember um 16:00 Uhr spielen wir beim Schlosshotel auf dem Weihnachtsmarkt. Hier gibt es dann auch weihnachtliche Klänge von uns.

Bei dem vollen Kalender und den dazugehörigen Vorbereitungen muss das Laub im eigenen Garten wohl ein wenig liegen bleiben.
Wir freuen uns auf eine Vorweihnachtszeit mit viel Musik und freudigen Gesichtern. Kurzum:

Wir freuen uns Sie auf unseren Auftritten begrüßen zu dürfen!

Wir haben uns zu Euch bewegt und es war toll!
Um 10 Uhr starteten wir voller Tatendrang an der Musikschule und wussten noch nicht so recht , was uns erwarten wird.
Drei Stationen standen auf dem Programm:

  • 11 Uhr Schlossplatz
  • 13 Uhr Famila
  • 15 Uhr Krankenhaus

Jede einzelne Station war auf ihre Art und Weise anders und besonders.

Auf dem Schlossplatz überraschten wir  die Marktbesucher regelrecht und suchten uns einen schönen Platz mit dem roten Doppeldeckerbus. Dies war  nicht ganz einfach und sehr eng. Unser Busfahrer hat es jedoch klasse gemeistert.
Nach einem recht schnellen Aufbau versammelten sich nach jedem Lied immer mehr Menschen zu einer kleinen Traube. Einige sind auch extra wegen uns zum Schlossplatz gekommen. Immer wieder gingen einige vor und spendeten eine Kleinigkeit. Vielen Dank!

Nach einer Stunde Spielen haben wir eine kleine Stärkung zu uns genommen, die durch unsere Mitfahrer vorbereitet worden war.

Mit zwanzig Minuten Luft trafen wir anschließend bei Famila ein und uns erwartete hier ein ganz anderes Publikum. Die Menschen eilten zu Famila für ihre Wochenendeinkäufe. Uns freute sehr, dass sie sich auch hier  die Zeit für unsere Musik nahmen und verweilten. Eine Mutter mit zwei Kindern blieb die ganze Stunde. Auch durften wir bekannte Gesichter vom Schlossplatz begrüßen. Die Menschen haben sich durch uns „in Bewegung“ gesetzt und sind uns gefolgt. Andere ergriffen auch die Gelegenheit und sind mit dem Bus mitgefahren.

Um 14 Uhr ging es dann recht zügig zum Krankenhaus, damit dort vor Auftrittsbeginn noch eine Kleinigkeit getrunken werden konnte.

Auf diese letzte Station unserer kleinen Tournee freuten sich einige Musiker am meisten. Es bestand das Bedürfnis, den kranken Menschen dort den Tag zu versüßen. Umso mehr waren wir enttäuscht, dass wir aufgrund eines Wolkenbruchs nach einer Viertelstunde den Auftritt abbrechen mussten.

Rückblickend gesehen war es ein wunderschöner Tag. Sie haben wahrscheinlich gemerkt, dass hier kein einziger Titel erwähnt wurde, den wir gespielt haben. Das liegt an den tollen Erfahrungen, die wir gemacht haben. Strahlende Gesichter, wohin wir blickten und Menschen, die sich einfach Zeit nahmen, um sich mit uns zusammen „bewegen zu lassen“. Welche Titel wir hier dann genau gespielt haben, tritt da in den Hintergrund.

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